Wildwasser-Outdoorerlebnisse in Österreich

Wildwasser-Outdoorerlebnisse in Österreich

Das österreichische Unternehmen Wiggi Rafting in Haiming (Tirol) organisiert für Schulklassen Rafting- und Canyoning-Touren

„Outdoor-Aktivitäten, wie Rafting und Canyoning, lassen sich besonders gut in eine erlebnispädagogisch orientierte Klassenfahrt integrieren und sind für die Schüler ein unvergessliches Erlebnis“, versichert Viktor Zoller, Inhaber des Unternehmens Wiggi Rafting. „Zumal es sich bei diesen Sportarten um vergleichsweise äußerst sichere Unternehmungen handelt, auch wenn sie sehr aktionsreich sind. Die Verletzungsgefahr während des Wildwasserraftings ist geringer als im Straßenverkehr.“

Beim Rafting geht es mit einem Schlauchboot flussabwärts, meist im Wildwasser, und unter Canyoning versteht man das Begehen einer Schlucht von oben nach unten, entweder durch Abseilen, Abklettern, Springen, Rutschen, Schwimmen oder manchmal sogar Tauchen.

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Unter richtigen Voraussetzungen eignen sich beide Erlebnissportarten auch für Schulklassen. Dabei steht nicht nur der sportliche Aspekt im Vordergrund, sondern auch der teambildende Faktor spielt eine wesentliche Rolle.

 Wiggi-Rafting

Fotos: Wiggi Rafting (2)

Zu den geeignetsten Orten für Rafting und Wildwassersport in Mitteleuropa zählt die Region um Haiming, einer österreichischen Gemeinde im Ötztal in Tirol.

Und hier in Haiming ist das Outdoorsport-Unternehmen Wiggi Rafting ansässig.
Viktor Zoller gründete dieses im Jahr 1994. Seine Motivation, ein solches Unternehmen ins Leben zu rufen, bestand in seiner Liebe zur Natur und zum Outdoorsport.
Bereits seit insgesamt 35 Jahren ist der heute 53-Jährige im Outdoor-Bereich tätig.
Angefangen als kleines Unternehmen, be-steht das Team heute aus ca. 20 staatlich ausgebildeten und zertifizierten Mitarbeitern, darunter unter anderem Rafting- und Canyoning-Guides, Berg- und Wanderführer.
Von Mai bis Oktober freut sich das Team über jährlich ca. 15.000 Kunden.
„Der seit Anfang an bestehende persönliche und freundschaftliche Kontakt zu unseren Kunden hebt uns von einem Massenveranstalter ab“, erklärt Viktor Zoller.

Zu den Nutzern der Outdoorsport-Angebote gehören Singles, Familien und Gruppen wie Vereine, Firmen oder Schulklassen, wobei letztere die Hauptzielgruppen des Unternehmens sind.

 Rafting-Touren mit Wiggi-Rafting Klassenfahrten bieten wir schon seit 1994 an. Somit verfügen wir über entsprechend umfangreiche Erfahrungen mit Schulgruppen“, so Viktor Zoller. „Auf Anfrage helfen wir auch gern bei der Planung der gesamten Klassenfahrt und stellen ein individuelles Programm zusammen, natürlich auch inklusive Verpflegung und Unterkunft.“

Die Unterkünfte, welche das Unternehmen anbietet, befinden sich alle im Umkreis des Rafting-Camps.
„Bezüglich der Belegung werden die Unterkünfte dann meistens nach Größe der Gruppe gewählt“, gibt Andreas Haßlwanter Auskunft. Der 28-Jährige ist noch ganz frisch im Unternehmen und zuständig für Büro und Verwaltung. „Wir hatten bereits auch schon Schulklassen mit bis zu 100 Teilnehmern. Dort hatten sich mehrere Klassen zusammengeschlossen.“
Übernachtet wird in 4-Personen-Zimmern, jeweils mit Dusche und WC.

Hinsichtlich der Verpflegung werden Frühstück und Lunchpakete vom Frühstücks-Buffett sowie Abendessen geboten.
„Anmachsäfte nach den Tou-ren gibt es bei uns in der Base“, informiert Andreas Haßlwanter. „Was die Übernachtung betrifft, besteht auch die Möglichkeit, direkt bei uns in der Base zu nächtigen. Hier ist jedoch zu beachten, dass wir maximal bis zu 30 Personen beherbergen können und es sich um Selbstversorgung handelt.“

Auf die Frage, welche Angebote von den Schulklassen besonders häufig genutzt werden, antwortet Viktor Zoller: „Hauptsächlich werden Rafting- und Canyoning-Touren mit jeweiligen Zusatzprogrammen und Abschluss auf der Funwiese gebucht.“

Bei der Funwiese handelt es sich um einen unternehmenseigenen, 3.500 Quadratmeter großen Outdoorpark, nur wenige Schritte vom Rafting-Camp entfernt, direkt an der Ausstiegsstelle der Raftboote gelegen.
Für eine aktive Freizeitgestaltung sind auf dem Gelände zahlreiche Möglichkeiten vorhanden. So gibt es unter anderem einen Beachvolleyballplatz, ein Soccerfeld, Fußballtore, eine Kletterwand und Slackline – dabei kann auf einem Kunstfaserband oder Gurtband, das zwischen zwei Befestigungspunkten gespannt ist, balanciert werden.

Während einer Rafting-Tour durch die Imster Schlucht können die Schüler einen halben Tag lang wildes Wasser in allen Facetten erleben.
Die Imster Schlucht, ein 14 Kilometer langer Flussabschnitt des Inns zwischen den Gemeinden Imst und Haiming, ist besonders für Wildwassersportler interessant.
Dieser Streckenabschnitt gilt als eine der beliebtesten Wildwasserstrecken Europas für Rafting-Touren.
Erwähnenswert ist hier die für europäische Flüsse ungewöhnlich große Wassermenge der Imster Schlucht und die daraus resultierende Wasserwucht und Wellenhöhe.

Um Teamwork, Verantwortung, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt geht es bei der Canyoning-Tour „Apache“, wenn abseits jeglicher Touristenpfade gemeinsam der Canyon erkundet wird.
In beeindruckender Naturkulisse ermöglichen die natürlich entstandenen Rutschen von ca. 6 bis 7 Meter Länge, die Abseilstellen bis 18 Meter Tiefe und kleine Sprünge bis 3 Meter in darunterliegende, glasklare Pools einen guten Einstieg ins Canyoning.

Voraussetzungen, um an solchen Touren teilzunehmen, sind Schwimmkenntnisse und eine gute körperliche Verfassung.
Vom Alter her können Schüler ab 10 Jah-ren an den Touren teilnehmen.
„Ab der 4. Klasse bis zur 13. Klasse sind alle Altersklassen in etwa gleich vertreten“, berichtet Andreas Haßlwanter. „Unsere Schulklassen kommen aus der Region, aus dem europaweiten Raum, jedoch meistens aus Deutschland.“

Kontakt
Wiggi Rafting GmbH
Alte Bundesstraße 14a
6425 Haiming / Österreich
Telefon 0043 5266 – 880 80
office@wiggi-rafting.at
www.wiggi-rafting.at

Besonderes Augenmerk wird auf die Sicherheit bei allen Touren gelegt.
„Bei der Sicherheit unserer Kunden gibt es für uns keine Kompromisse“, sagt Viktor Zoller. „Aus diesem Grund investieren wir jedes Jahr viel Zeit und Geld in neue Boote und Ausrüstung, wie beispielsweise qualitativ hochwertige Gurte und Seilmaterial, extra dicke, 7mm-Neopren-Anzüge für kühlere Temperaturen, und in die Ausbildung unserer Tour-Guides. Seit 1994 arbeiten wir unfallfrei!“

Vom Unternehmen wird je nach Art der Tour die komplette Ausrüstung gestellt, wie Neoprenanzug, Helm, Schwimmweste, Schuhe, Gurt.
Zum Umziehen sind geräumige Umkleiden und Duschen vorhanden.
Die Einteilung der Schüler, die Sicherheitsgespräche, die Einführung und die Koordination übernehmen vor Ort die Guides.

Andreas Haßlwanter: „Vor Antritt der Klassenfahrten werden die Lehrer bei uns vor Ort mit vielen Informationen versorgt. Und neben den Rafting- und Canyoning-Touren und der Funwiese bestehen noch diverse Angebote, wie zum Beispiel ein Besuch des Ötzidorfes und des Greifvogelparks in Umhausen, ca. 20 Kilometer von der Base entfernt, oder Altstadtbesichtigung und Museumsbesuch in Innsbruck, ca. 30 Kilometer von der Base entfernt, oder ein Besuch im Wasserpark, nur wenige Fahrminuten von uns entfernt.“

„Viele unserer Kunden kommen als Gäste und gehen als Freunde“, freut sich Viktor Zoller.

 Innsbruck

Foto: Österreich Werbung, Fotograf Ascher

Autorin: © Katrin Mickel | Freie Texterin | www.katrin-mickel.de